Anträge und Mitteilungen online

Erstantrag Arbeitslosengeld II

Sie müssen nicht persönlich im Jobcenter vorsprechen, um Arbeitslosengeld II zu beantragen. Sie können den Antrag online stellen.

Hier geht es zum Antrag.

Für die Nutzung von jobcenter.digital benötigen Sie ein passwortgeschütztes Benutzerkonto. Nutzen Sie für die Anmeldung einfach Ihre Zugangsdaten für die Jobbörse oder den eServices der Bundesagentur für Arbeit. Sofern Sie Ihren Benutzernamen oder Ihr Passwort vergessen haben, können Sie diese online auf der Anmeldeseite anfordern. Sollten Sie noch keine Zugangsdaten haben, können Sie sich auf der Internetseite jobcenter.digital selbst registrieren.

Weitere Informationen zu jobcenter.digital finden Sie auf unserer Internetseite Service Online.

Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns unter 0511 6559-1000 an.

Sollten Sie keine Möglichkeit haben, den Antrag online zu stellen, schreiben Sie eine E-Mail an jobcenter-region-hannover[at]jobcenter-ge.de. Den Antrag senden wir Ihnen dann gerne zu.

Wichtig: Damit wir Ihr Anliegen schneller bearbeiten können, geben Sie bitte Anschrift (mit Postleitzahl) und Telefonnummer an.

 

 

Wir bitten um Verständnis für etwas längere Bearbeitungszeiten. Wir erhalten aktuell viele Anfragen und Anträge. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sich ihrer Verantwortung bewusst. Sie tun ihr Möglichstes, um alle Anliegen so schnell wie möglich zu bearbeiten. Aktuell dauert es schon mal ein paar Tage länger als sonst.

Damit die Bearbeitung nicht unnötig verzögert wird: Rufen Sie bitte nicht an und schreiben Sie keine E-Mails, um nach dem Stand der Bearbeitung zu fragen – wenigstens in den ersten 14 Tagen.

Der vereinfachte Zugang zur Grundsicherung

Der Gesetzgeber hat vorübergehende Vereinfachungen des Zugangs zur Grundsicherung beschlossen. Unter anderem gelten folgende, befristete Änderungen:

Wer bis einschließlich 31. Dezember 2022 einen Antrag auf Grundsicherung stellt, für den entfällt für die ersten sechs Monate die Vermögensprüfung. Voraussetzung ist, dass Sie erklären, dass kein erhebliches Vermögen verfügbar ist.

Nicht erheblich ist folgendes Vermögen:

  • 60.000 Euro für das erste zu berücksichtigende Haushaltsmitglied und
  • 30.000 Euro für jedes weitere zu berücksichtigende Haushaltsmitglied.

Hierzu gehören nur Vermögensgegenstände, die sofort verwertbar sind, also insbesondere Bargeld und sonstige liquide Mittel. Somit ist beispielsweise selbstgenutztes Wohneigentum regelmäßig nicht umfasst. Vermögen, das der Altersvorsorge dient (insbesondere Kapitallebensversicherungen und Kapitalrentenversicherungen), ist unabhängig von seinem Wert ebenfalls kein erhebliches Vermögen.

Alles, was Sie für die Ausübung Ihrer beruflichen Tätigkeiten benötigen (zum Beispiel Arbeitsgeräte, Werkzeuge, Musikinstrumente), wird nicht als Vermögen betrachtet und somit nicht angerechnet. Ein Verweis auf die Veräußerung dieser Gegenstände zur Sicherung Ihres Lebensunterhaltes findet nicht statt.

Für alle Bewilligungen mit einem Anspruchsbeginn zwischen 1. März 2020 und 31. Dezember 2022 werden für die ersten sechs Monate des Bewilligungszeitraumes die Ausgaben für Miete und Heizung in tatsächlicher Höhe anerkannt. Dies gilt nicht in den Fällen, in denen bereits vor dem 1. März 2020 nur die angemessenen Kosten für Miete und Heizung übernommen wurden.

Wenn Sie Einkommen erzielen oder selbständig sind, werden die Leistungen in der Regel vorläufig bewilligt. Die vorläufig erbrachten Leistungen werden nach Ablauf des Bewilligungszeitraumes überprüft. Dies bedeutet, dass dann nach Ablauf des Bewilligungszeitraumes eine Nachberechnung des Leistungsanspruches anhand des tatsächlich erzielten Einkommens erfolgt.

Änderungen in Ihrer Situation müssen Sie uns weiterhin mitteilen (Mitwirkungspflichten).

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