Pressemitteilungen

Jobcenter eröffnet neue Dienststelle in Ronnenberg

Ronnenberg hat jetzt einen eigenen Jobcenter-Standort. Am Mittwoch übergab Vermieter Dusko Zecevic von der DZ Immobilien GmbH symbolisch den Schlüssel an den Geschäftsführer des Jobcenter Region Hannover, Michael Stier. Der neue Standort soll den Menschen vor allem eines bieten: kurze Wege und eine schnelle Erreichbarkeit. Dafür gibt es auch einige technische Neuerungen.

Ronnenberg hat jetzt einen eigenen Jobcenter-Standort. Am Mittwoch übergab Vermieter Dusko Zecevic von der DZ Immobilien GmbH symbolisch den Schlüssel an den Geschäftsführer des Jobcenter Region Hannover, Michael Stier. Der neue Standort soll den Menschen vor allem eines bieten: kurze Wege und eine schnelle Erreichbarkeit. Dafür gibt es auch einige technische Neuerungen.

Der neue Standort befindet sich in einem Neubau in der Saturnstraße 8 im Ronnenberger Stadtteil Empelde. Hier kümmern sich 39 Beschäftigte um die Belange der rund 3.300 Menschen, die in Ronnenberg und Gehrden Grundsicherung vom Jobcenter beziehen.

Kürzere Wege und schnellere Erreichbarkeit – das ist der Grundgedanke des neuen Standortes. Bislang fuhren Leistungsberechtigte aus Ronnenberg in den Standort Calenberger Esplanade in der Landeshauptstadt Hannover. Für die Leistungsberechtigten aus Gehrden war der Standort in Barsinghausen zuständig.

Doch im Jobcenter in Ronnenberg geht es um mehr, als nur um räumliche Nähe. Auch der Weg zu einem Beratungsgespräch, telefonisch oder persönlich, soll kurz und einfach sein. Deshalb ermöglicht das Jobcenter den direkten telefonischen Kontakt zu den Beschäftigten. Wer einen Job sucht, eine Weiterbildung machen möchte oder Fragen zu seiner Geldleistung hat, soll so schnell die zuständigen Ansprechpartner erreichen.

Während der Corona-Pandemie hat das Jobcenter seinen digitalen Service ausgebaut. Inzwischen können Anträge und Mitteilungen auch direkt vom Rechner zuhause gestellt werden. Zusätzlich gibt es im Eingangsbereich im Standort Ronnenberg jetzt einen neuen technischen Service. Ein Scanner im Eingangsbereich ermöglicht es den Besuchern, Dokumente in digitaler Form direkt an die zuständige Bearbeiterin oder den zuständigen Bearbeiter zu schicken. Allen Besucherinnen und Besuchern steht kostenloses W-LAN zu Verfügung. Ein Info-Touchscreen soll helfen, schnell die richtige Ansprechstelle für alle Anliegen zu finden. Denn: das persönliche Beratungsgespräch bleibt das A und O im Jobcenter.

„In Ronnenberg gibt es schon eine gut ausgebaute soziale Infrastruktur mit der Jugendhilfestation oder dem Sozialpsychiatrischen Dienst“, sagte Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. „Als Vertreterin einer der beiden Trägerinnen des Jobcenters Region Hannover freue ich mich, dass die Einwohnerinnen und Einwohner von Ronnenberg und Gehrden mit dem neuen Standort eine weitere direkte Anlaufstelle für ihre Belange vor Ort haben. Ein Angebot, das vor dem Hintergrund der Zahl der Leistungsberechtigten in dem Einzugsbereich absolut notwendig ist.“

„In Corona-Zeiten einen Ort der Begegnung einzuweihen, der sich den Bürgern zuwendet, tut gut“, freute sich Heike Döpke, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hannover. „Das Jobcenter kommt als moderne Behörde nach Ronnenberg, deren Organisation auf Kundenfreundlichkeit und Service ausgelegt ist – sowohl online als auch im direkten persönlichen Kontakt. Besonders für die Jugendlichen freut mich, dass es jetzt zusätzlich einen wohnortnahen Anlaufpunkt gibt. Das kann uns helfen weitere Jugendliche zu erreichen, die bisher die Angebote der Jugendberufsagentur in Hannover noch nicht genutzt haben.“

„Mit Standort in Ronnenberg wollen wir die persönliche Beratung vor Ort stärken“, betonte Jobcenter-Geschäftsführer Michael Stier. „Unser Ziel ist es, durch die digitalen Möglichkeiten und eine direkte Kommunikation einen besseren Service für die Menschen und mehr Zeit für die individuelle Beratung zu erreichen.“

Im Juni 2021 bezogen in Ronnenberg 2.552 Menschen in 1.233 Haushalten Leistungen vom Jobcenter, darunter 775 Kinder unter 15 Jahren. Das waren 10,3 Prozent der Einwohner. Damit hat Ronnenberg nach der Landeshauptstadt Hannover (12,1 Prozent) und Laatzen (11,5 Prozent) den dritthöchsten Anteil an Leistungsberechtigten in der Bevölkerung. Den niedrigsten Anteil hatte die Wedemark mit 4,0 Prozent.

In der Stadt Gehrden bezogen 727 Menschen in 354 Haushalten Leistungen vom Jobcenter, darunter 229 Kinder unter 15 Jahren.  Das waren 4,7 Prozent der Einwohner.

Nach oben scrollen