Wohnen

Mietobergrenzen

 

Seit Juli 2019 gelten in der Region Hannover folgende Höchstgrenzen für eine angemessene Wohnung:

 1 Person2 Personen3 Personen4 Personenjede weitere Person
Hannover411,00 Euro511,00 Euro606,00 Euro717,00 Euro92,00 Euro
Barsinghausen362,00 Euro442,00 Euro528,00 Euro595,00 Euro72,00 Euro
Burgdorf394,00 Euro450,00 Euro536,00 Euro619,00 Euro75,00 Euro
Burgwedel382,00 Euro485,00 Euro559,00 Euro670,00 Euro75,00 Euro
Garbsen457,00 Euro484,00 Euro576,00 Euro626,00 Euro77,00 Euro
Gehrden385,00 Euro459,00 Euro555,00 Euro636,00 Euro77,00 Euro
Hemmingen379,00 Euro491,00 Euro548,00 Euro660,00 Euro78,00 Euro
Isernhagen368,00 Euro520,00 Euro593,00 Euro713,00 Euro82,00 Euro
Laatzen416,00 Euro495,00 Euro590,00 Euro665,00 Euro85,00 Euro
Langenhagen394,00 Euro481,00 Euro577,00 Euro700,00 Euro86,00 Euro
Lehrte387,00 Euro482,00 Euro557,00 Euro600,00 Euro80,00 Euro
Neustadt a. Rbg.393,00 Euro435,00 Euro514,00 Euro591,00 Euro71,00 Euro
Pattensen388,00 Euro454,00 Euro524,00 Euro645,00 Euro75,00 Euro
Ronnenberg353,00 Euro441,00 Euro542,00 Euro636,00 Euro76,00 Euro
Seelze381,00 Euro431,00 Euro540,00 Euro610,00 Euro81,00 Euro
Sehnde367,00 Euro442,00 Euro541,00 Euro607,00 Euro74,00 Euro
Springe362,00 Euro420,00 Euro487,00 Euro557,00 Euro72,00 Euro
Uetze361,00 Euro429,00 Euro500,00 Euro580,00 Euro62,00 Euro
Wedemark399,00 Euro479,00 Euro557,00 Euro671,00 Euro75,00 Euro
Wennigsen356,00 Euro453,00 Euro508,00 Euro616,00 Euro73,00 Euro
Wunstorf372,00 Euro430,00 Euro513,00 Euro591,00 Euro71,00 Euro

In diesen Beträgen sind die Nebenkosten (ohne Heizkosten) bereits enthalten.

 

Und wenn die tatsächlichen Mietkosten höher sind?
 

Sollten Ihre Unterkunftskosten diese Höchstbeträge überschreiten, prüft das Jobcenter, ob es Ihnen zumutbar ist, diese Kosten innerhalb einer (unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Situation) vorgegebenen Frist zu senken. Sollte die Senkung der Unterkunftsaufwendungen für Sie nicht zumutbar sein, teilen Sie bitte Ihre Gründe umgehend dem Jobcenter mit. Wichtige Gründe, bei deren Vorliegen eine Senkung der Unterkunftsaufwendungen durch das Jobcenter nicht erfolgt, können beispielsweise sein:

  • kurzzeitiger Leistungsbezug, zum Beispiel wegen Arbeitsaufnahme
  • Veränderung der familiären Situation, zum Beispiel Geburt
  • Schul- oder Kita-Besuch eines Kindes, wenn für das Kind aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund der Besonderheit der Einrichtung (zum Beispiel Schule für hochbegabte oder lernbeeinträchtigte Kinder) ein durch den Umzug bedingter Wechsel nicht zuzumuten ist
  • bei Menschen mit Behinderungen, wenn dadurch ein abweichender Wohnraumbedarf erforderlich wird
  • Erkrankungen, die die Mobilität erheblich beeinträchtigen

Die Senkung der Unterkunftsaufwendungen kann geschehen durch Umzug, Untervermietung, gegebenenfalls auch durch Mietverzicht seitens des Vermieters oder durch andere geeignete Maßnahmen. Gelingt es Ihnen nicht, trotz umfassender Wohnungs- und Untermietersuche innerhalb der gesetzten Frist die Unterkunftskosten zu senken, kann die Frist verlängert werden, wenn Sie Ihre Bemühungen gegenüber dem Jobcenter nachweisen. Zeitungsanzeigen bei Untermietgesuchen oder nachvollziehbare Aufzeichnungen zur Wohnungssuche reichen dafür in aller Regel aus.

Wenn Sie keine Bemühungen nachweisen, die Kosten zu senken, übernimmt das Jobcenter Region Hannover lediglich die oben angegebenen Höchstbeträge. Die Differenz zwischen dem Höchstbetrag und den tatsächlichen Unterkunftskosten müssen Sie dann selbst tragen.

Hinweis zur Möglichkeit der Gewährung eines Zuschlags auf die neuen Mietobergrenzen ab dem 1.Juni 2013 bei energetisch saniertem Wohnraum:

 

Falls Ihre tatsächlichen Aufwendungen für die Unterkunft die Mietobergrenze übersteigen, kann für Sie ein Zuschlag auf die Mietobergrenze gewährt werden, wenn Sie in einem energetisch sanierten Wohnraum wohnen, das heißt, dass in ihrem Haus oder ihrer Wohnung durch bauliche Maßnahmen (z. B. Dämmung, Isolierung) der Energiebedarf gesenkt wurde. Den energetischen Zustand Ihres Wohnraumes können Sie dem Energieausweis entnehmen. Bitte wenden Sie sich bezüglich des Energieausweises an Ihre/n Vermieter/in.

Für die Gewährung eines Zuschlages zur Mietobergrenze sind unterschiedliche Beträge vorgesehen, da energetische Sanierungsmaßnahmen in sehr unterschiedlichen Ausmaßen vorgenommen werden können. Für die Zuordnung zu den entsprechenden Bonusstufen (I – III) werden die folgenden Grenzwerte des Endenergiebedarfes (dem Energieausweis zu entnehmen) zugrunde gelegt:

  • Bonusstufe III (60 Cent/m²): Endenergiebedarf von weniger als 60 kWh/m² im Jahr
  • Bonusstufe II (45 Cent/m²): Endenergiebedarf von 60,1 bis 90 kWh/m² im Jahr
  • Bonusstufe I (30 Cent/m²): Endenergiebedarf von 90,1 bis 120 kWh/m² im Jahr

Liegt der Endenergiebedarf trotz baulicher Maßnahmen zur Senkung des Energiebedarfs oberhalb von 120 kWh/m², wird kein Zuschlag gewährt.

Maximal werden, sofern Ihr Wohnraum die o.g. Voraussetzungen erfüllt, folgende Zuschläge anhand der für die Größe Ihrer Bedarfsgemeinschaft als angemessen geltenden Wohnungsgröße berücksichtigt:

 

Bonusstufe I

Bonusstufe II

Bonusstufe III

1 Person (50 qm)

15,00 Euro

22,50 Euro

30,00 Euro

2 Personen (60 qm)

18,00 Euro

27,00 Euro

36,00 Euro

3 Personen (75 qm)

22,50 Euro

33,75 Euro

45,00 Euro

4 Personen (85 qm)

25,50 Euro

38,25 Euro

51,00 Euro

Jede weitere Person (10 qm)

3,00 Euro

4,50 Euro

6,00 Euro

Sofern nicht der vollständige Zuschlag zur Deckung der tatsächlichen Mietkosten benötigt wird, erfolgt die Gewährung ausschließlich in Höhe des tatsächlichen Bedarfes.

Nach oben scrollen