Probebeschäftigung

Die Chance

Das Jobcenter Region Hannover unterstützt Betriebe bei der Suche nach motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, gern auch finanziell. Bei einer Probebeschäftigung haben Bewerberinnen und Bewerber des Jobcenters Region Hannover die Möglichkeit, sich für bis zu drei Monate im neuen Betrieb zu beweisen. Diese Arbeitsverhältnisse können unter bestimmten Voraussetzungen vollständig gefördert werden. In der Probebeschäftigung kann bis zu drei Monate ein volles Gehalt gezahlt und dem Arbeitgeber zu 100 Prozent erstattet werden.


Was fördern wir?

Gefördert werden können Probebeschäftigungen als sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse mit mindestens 15 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit, die zunächst auf drei Monate befristet sind.


Wen fördern wir?

Die Förderung richtet sich an junge Erwachsene unter 25 Jahren Leistungen des Jobcenters beziehen. Langzeitarbeitslos ist, wer mindestens ein Jahr ohne Beschäftigung ist. Zusätzlich müssen weitere Vermittlungshemmnisse (zum Beispiel ein fehlender Berufsabschluss oder gesundheitliche Einschränkungen) vorliegen, die eine Arbeitsaufnahme erheblich erschweren.


Was soll erreicht werden?

Ziel  ist  eine möglichst unbefristete Einstellung. Es besteht aber keine Weiterbeschäftigungspflicht.


Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderhöhe beträgt 100 Prozent des tariflichen oder ortsüblichen Arbeitsentgelts. Förderfähig sind die Lohn- und Gehaltskosten einschließlich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung. Hinzu kommen sonstige Leistungen aufgrund gesetzlicher oder tariflicher Regelungen. Die Förderung erfolgt bis zu einer Dauer von drei Monaten.


Wann ist eine Förderung ausgeschlossen?

Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn

  • es sich um eine Beschäftigung unter 15 Stunden handelt,
  • es sich um Beschäftigungsverhältnisse handelt, die der Ausbildung dienen (Volontariate, Trainee-Programme, Praktika),
  • es sich um öffentliche Dienstverhältnisse handelt,
  • die Beschäftigungsverhältnisse auf Provisionsbasis bestehen,
  • Beschäftigungsverhältnisse zwischen Ehegattinnen/Ehegatten, Lebenspartnerinnen/Lebenspartnern, Verwandten und Verschwägerten bestehen,
  • es sich um Beschäftigungsverhältnisse im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung handelt.

Weiterhin können nach diesen Vorschriften nicht gefördert werden

  • schwerbehinderte Menschen,
  • ihnen gleichgestellte Menschen im Sinne des § 2 SGB IX,
  • Rehabilitanden aller Kostenträgerschaften.

In diesen Fällen ist aber eine Probebeschäftigung nach § 16 SGB II i.V.m. § 46 SGB III möglich.


Wie ist das Verfahren?

Der Betrieb beantragt die Förderung zunächst formlos beim Jobcenter Region Hannover. Das Jobcenter sendet dann einen Antragsvorduck für alle notwendigen Angaben zu. Der Betrieb muss den Antrag in jedem Fall vor Beginn der Probebeschäftigung stellen.


Sie haben jetzt Interesse?

Wir informieren Sie gerne ausführlich zu Fördermöglichkeiten im Einzelfall. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber nehmen am besten Kontakt zu ihrer Ansprechpartnerin oder ihrem Ansprechpartner (AG-pAp) im jeweiligen Jobcenter auf.
Auch der gemeinsame Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Region Hannover berät unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 4 5555 20.
Bewerberinnen und Bewerber des Jobcenters Region Hannover wenden sich bitte an ihre persönliche Ansprechpartnerin oder ihren persönlichen Ansprechpartner, oder ihr zuständiges Servicecenter.

 


Hier können Sie den aktuellen Flyer downloaden

 

Dietmar Langer, Mitglied der Geschäftsführung im Jobcenter Region Hannover, stellt in der Sendung "HEY Boss" auf Radio Hannover die Probebeschäftigung vor - das  Interview können Sie hier anhören: