Lager & Handel

 

Viele Chancen im Bereich Lager & Handel

Die Region Hannover ist Drehkreuz im europäischen Güter- und Warenverkehr. Die Berufschancen in den Bereichen Lager und Handel sind sehr gut. Bei der Stellenbörse Lager & Handel am 11. September kamen Arbeitsuchende und Betriebe direkt miteinander in Kontakt.

Zwölf regionale Unternehmen aus den Bereichen Handel und Handel kamen auf Einladung des gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Agentur für Arbeit und Jobcenter ins Berufsinformationszentrum (BiZ). Rund 300 Arbeitsuchende nutzten die Gelegenheit, um sich aus erster Hand über Jobmöglichkeiten zu informieren.

Besonders am Stand der IKEA-Einrichtungshäuser bildete sich eine lange Schlange von Interessierten. Aber unter den Ausstellern befanden sich auch andere bekannte Namen wie Penny, KiK und fairkauf.


Das lokale Familienunternehmen mit 55 Filialen

Das Familienunternehmen Wurst-Basar ist mit 55 Filialen in der Region Hannover vertreten. Aufgrund der vielen Standorte ist aber oft eine wohnortnahe Beschäftigung möglich. „Wir sind da flexibel“, betont Sabrina Tatje, Personalverantwortliche bei Wurst-Basar. Klar, dass bei so vielen Filialen immer Personalbedarf besteht, sowohl an ausgebildeten Fachkräften, als auch an Quereinsteigern. Teilzeit grundsätzlich möglich.

„Wichtig ist, dass Sie Spaß am Verkaufen haben und noch etwas dazulernen möchten“, sagt Sabrina Tatje. Wer in dem Unternehmen anfangen möchte, sollte Interesse an Lebensmitteln, besonders an Fleisch und Wurstwaren haben. Neben dem Verkauf bereiten die Filialen auch Snacks und Mittagessen zu. 

Mit der Veranstaltung im BiZ ist Sabrina Tatja als Arbeitgeberin zufrieden. Sie ist bereits zum wiederholten Mal dabei und hat gute Erfahrungen gemacht. „Zwei bis drei interessante Bewerber haben sich heute schon vorgestellt. Die laden wir in jedem Fall zum Bewerbungsgespräch ein.“

 
Vertrat die 55 Filialen von Wurst-Basar: Sabrina Tatje


Der deutschlandweite Onlinehändler

Eine etwas andere Art von Handel repräsentiert notebooksbilliger.de. Hier erfolgt der Verkauf in der Regel über den Versand. Der 2002 gegründete Onlinehändler besitzt allerdings deutschlandweit auch vier Stores, davon eine in Laatzen. Deswegen hat notebooksbilliger.de sowohl Bedarf an Kräften für die Logistik, als auch für den Verkauf. Grundsätzlich sucht das Unternehmen sowohl Fachkräfte mit Berufsabschluss, als auch Quereinsteiger.

Für das Unternehmen ist Emy Tran vom Personalmarketing auf die Stellenbörse gekommen, zusammen mit Alexander Klapprodt, der bei notebooksbilliger.de in Laatzen eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik macht. „Wer bei uns anfangen möchte, sollte eine Menge Motivation mitbringen“, sagt Emy Tran. Wer als Fachverkäufer arbeiten möchte, muss sich natürlich auch mit Informationstechnologie auskennen.

Alexander Klapprodt ist begeistert von seinem Ausbildungsbetrieb: „Bei uns arbeiten Menschen aus vielen Kulturkreisen. Das ist spannend. Die Vorgesetzten nehmen uns Auszubildende ernst und wir können eigene Ideen einbringen.“ Emy Tran unterstreicht das: „Bei uns geht es darum, Mut zu haben und eigene Ideen zu entwickeln. Querdenker sind willkommen“, sagt sie. „Wir arbeiten unkonventionell und haben eine flache Hierarchie. Dadurch hat sich bei uns eine spannende Unternehmenskultur entwickelt.“


Bundesweit und mit Store in Laatzen: Emy Tran und Alexander Klapprodt


Qualifizierung - der Schlüssel zur beruflichen Karriere

Vanessa Jördens vom gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Agentur für Arbeit und Jobcenter sieht bei Handel und Lager viele Chancen für Arbeitsuchende. „Da gibt es auf absehbare Zeit viel Bedarf an Fachkräften. Aber auch Quereinsteiger können da gut eine Stelle finden.“

Grundsätzlich seien aber die beruflichen Perspektiven für Ungelernte ohne Berufsabschluss in beiden Branchen gering. „Wer ein paar Jahre als Helfer gearbeitet hat, sollte dringend eine anerkannte Qualifizierung anstreben. Ein anerkannter Berufsabschluss ist wichtig, um beruflichen voranzukommen.“ Die Agentur für Arbeit und das Jobcenter können dabei mit Qualifizierungsangeboten unterstützen, zum Beispiel über die Teilqualifizierung oder eine betriebliche Einzelumschulung. „Wer sich dafür interessiert, sollte einfach mal mit der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter sprechen!“

Text und Bilder: Lasko Werner